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Vergelt's Gott und Pfia Gott, Herr Pfarrvikar!

Ering am Inn Pfarrverband am 05.04.2021

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Am diesjährigen Osterfest haben wir Abschied genommen von unserem Pfarrvikar Joseph Kakkattil.

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Sechs Jah­re lang, seit 1. März 2015, war der indi­sche Diö­ze­san­pries­ter in unse­rem Pfarr­ver­band als Pfarr­vi­kar tätig. Er fei­er­te mit uns zahl­rei­che Got­tes­diens­te und hat sich durch sein freund­li­ches Wesen in den Her­zen der Pfarr­an­ge­hö­ri­gen schnell einen Platz erobert. Neben dem Gesel­li­gen hat er sich ger­ne ein­zel­nen zuge­wandt, Kran­ke besucht und somit auch Freund­schaf­ten geschlos­sen, die fort­dau­ern werden.

Mit sei­nem 70. Geburts­tag im ver­gan­ge­nen Jahr war die Alters­gren­ze für akti­ve Pries­ter in unse­rem Bis­tum erreicht. Nach ein wenig Ver­län­ge­rung geht es des­we­gen nun zurück in die indi­sche Hei­mat, in der er noch ein­mal als Pfar­rer aktiv sein wird.

Mit zwei Foto­al­ben, eines von den Minis­tran­ten­in­nen und Minis­tran­ten, in das sich auch die Mes­ner­leu­te ver­ewi­gen durf­ten, und einem der Pfarr­ge­mein­de­rä­te und Kir­chen­ver­wal­tun­gen, in dem auch per­sön­li­che Freun­de und die Mit­brü­der im pries­ter­li­chen Dienst Sei­ten gestal­tet haben, wur­de Ver­gel­t’s Gott gesagt. Dazu wur­de das Gefäß für die Kran­ken­sal­bung, mit dem der Pfarr­vi­kar im Pfarr­ver­band im Ein­satz war, mit dem fri­schen Öl gefüllt und übergeben.

Die gut gemein­te Idee, sechs leich­te Mess­ge­wän­der mit­zu­ge­ben (prak­tisch für das wär­me­re Indi­en und in Sor­ge um nicht zu viel schwe­res Gepäck für den Heim­flug), schei­ter­te an etwas, was wir lei­der nicht wuss­ten: Dass im syro-mala­ba­ri­schen Ritus, in den unser Pfarr­vi­kar zurück­keh­ren wird, kei­ne sol­chen Mess­ge­wän­der getra­gen wer­den kön­nen. Kur­zer­hand schenk­te der Pfarr­vi­kar des­we­gen die Mess­ge­wän­der dan­kend wie­der zurück. Das war natür­lich unse­rer­seits nicht so gedacht, aber einer­seits ist dies durch­aus etwas Eucha­ris­ti­sches (wir schen­ken Gott bei der Gaben­be­rei­tung Brot und Wein, und kurz spä­ter bei der Kom­mu­ni­on schenkt er uns die­se Gaben ver­wan­delt zurück) und ande­rer­seits kann man dar­in auch den Dank wider­ge­spie­gelt sehen, den Joseph Kak­kat­til viel­fach sei­ner­seits aussprach.

Bilder vom Abschied in Ering & Co.

Wir sagen Ver­gel­t’s Gott für alle Hir­ten­sor­ge in unse­rer Mit­te und wün­schen für den Neu­an­fang als Pfar­rer in der indi­schen Hei­mat Got­tes rei­chen Segen!”